Hilfe für „Königs Brunnen“

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Hartmut Ganzke MdL bittet Ministerin Scharrenbach um Prüfung einer Förderung des historischen Pumpwerks

Seit Ende 2018 ist das historische Pumpwerk in Königsborn einem so maroden Zustand, dass die Unnaer Bürger sowie der Historische Verein zu Unna es nicht mehr betreten oder für Veranstaltungen nutzen dürfen. Vielmehr wurde das Bauwerk seither eingezäunt und mit einem Holzkonstrukt versehen, um die Menschen vor herabfallenden Dachteilen zu schützen. Nun wurde durch den Technischen Beigeordneten der Stadt Unna erklärt, „dass eine Sanierung weiter nach hinten gerückt ist und diese erstmal nicht bearbeitet werden könne“. Diesen Sachverhalt nahm am vergangenen Mittwoch der heimische Landtagsabgeordnete Hartmut Ganzke zum Anlass, per Mail bei der zuständigen Ministerin Ina Scharrenbach eine mögliche Förderung durch das Land NRW zu prüfen. „Unnas zweitgrößte Ortschaft Königsborn bedeutet in seinem Ursprung „Königs Brunnen“ und geht auf den dort erstmals mit finanzieller Hilfe des Königreichs Preußen im Jahr 1734 abgeteuften gleichnamigen Solebrunnen zurück. Das historische Pumpwerk Friedrichsborn ist somit das identifikationsstiftende Bauwerk für den gesamten Stadtteil Unna Königsborn und für die rund 14.000 Menschen in ihrer Ortschaft. „Nach der Stadtkirche ist das historische Pumpwerk das zweitwichtigste Bauwerk der Stadt Unna“, ordnet der 1. Vorsitzende des Historischen Vereins zu Unna, Dr. Peter Kracht, die Bedeutung des Gebäudes für die Stadt ein. „Die Entscheidung, dieses Bauwerk und seine Sanierung auf die lange Bank zu schieben, möchte ich als Unnaer Bürger und zuständiger Abgeordneter nicht einfach zur Kenntnis nehmen, ohne das mir Mögliche in der Sache zu unternehmen“ so Hartmut Ganzke. „Wir hoffen das Land NRW kann der Stadt Unna durch eine Förderung helfen, die erforderliche Sanierung schneller als nun geplant durchzuführen,“ erklärten Pit Kracht und Hartmut Ganzke in einer Pressemitteilung.