Aus der Hochwasser-Katastrophe
für die Zukunft lernen!

Das Hochwasser war für die Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und darüber hinaus eine Herausforderung von bisher nicht gekanntem Ausmaß. Zeitweise waren allein in Nordrhein-Westfalen mehr als 23.000 Feuerwehrangehörige im Hochwassereinsatz. Auch die Feuerwehren im Kreis Unna waren im Dauereinsatz.

Hartmut Ganzke, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, und Uwe Zühlke, SPD-Sprecher im Ausschuss für Feuerwehr, Sicherheit, Ordnung und Straßenverkehr, haben sich zu einem Austausch über die Hochwasserkatastrophe im Sommer mit Kreisbrandmeister Thomas Heckmann getroffen.

„Für die Feuerwehren gab es für einen solchen Einsatz keine Blaupause.
Selbst erfahrene Einsatzkräfte hatten so etwas noch nie erlebt“

erläuterte Thomas Heckmann den SPD-Politikern.

Umso wichtiger sei es nun, die richtigen Schlussfolgerungen für die Zukunft zu ziehen. Der Verband der Feuerwehren in NRW (VdF NRW), die Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in NRW (AGBF NRW) und die Arbeitsgemeinschaft der Leiter hauptamtlicher Feuerwachen in NRW (AGHF NRW) haben in den vergangenen Wochen eine fachliche Analyse vorgenommen.

Mit dem Strategiepapier „Katastrophenschutz in Nordrhein-Westfalen“ legen sie nun eine Zusammenfassung erkannter Handlungsbedarfe im Katastrophenschutz vor.

Insbesondere mahnen die Verbände eine bessere Koordinierungs- und Kommunikationsfunktion des Landes an.

Das gelte gerade für die Schaffung klarer Lagebilder, die für einen sinnvollen Einsatz aller Kräfte nötig sind.

Hartmut Ganzke, der auch innenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion ist, wird das Strategiepapier und die Vorschläge in die landespolitische Diskussion einbringen.

Der zuständige Fachausschuss des Kreises Unna hatte sich in seiner Sitzung im September mit einer ersten Auswertung der Ereignisse im Kreis Unna beschäftigt.

„Auch als Kreistagsfraktion werden wir uns mit den Vorschlägen auseinandersetzen und diskutieren, wie der Katastrophenschutz vor Ort noch besser aufgestellt werden kann“

kommentiert Uwe Zühlke die Hinweise der Fachleute.